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Physis und Psyche bilden eine untrennbare Einheit. Dieses Wissen findet in der Osteopathie auf natürliche Weise seine Anwendung. Körper und Psyche werden ganzheitlich betrachtet, was zu grundlegender Anamnese und tief gehenden Therapieansätzen führt. Statt lediglich Symptome zu kurieren, setzt diese zeitgemäße Methode auf einen ganzheitlichen Aspekt und somit auf die Erforschung und Beseitigung der Ursachen. Diese Herangehensweise betrachtet den ganzen Menschen als Einheit aus Körper, Geist und Seele und ordnet Beschwerden häufig in einen größeren Rahmen ein.

Schwerpunkte dieses Heilverfahrens sind unter anderem die Lösung von Verspannungen, Abbau von Stress, Ausgleich von psychischen Belastungen, Anregung des Stoffwechsels und Verdauungssystems, Linderung bei Atembeschwerden und Schlafstörungen. Viele Patienten erleben dadurch eine Verbesserung von Wohlbefinden, Lebensqualität und der Fähigkeit des Organismus zur Selbstregulation. Bei wiederkehrenden Symptomen oder chronischen Erkrankungen lohnt sich dieser Ansatz besonders, weil das ganze System berücksichtigt wird. Die Vorteile dieser ganzheitlichen Behandlung zeigen sich oft dann, wenn Körper und Seele wieder mehr Ruhe finden.

Osteopathie und ihre Wirkung auf die Psyche - Einklang und Verbindung

Mens sana in corpore sano – eine Redewendung, die vielen bekannt ist. Sie stammt vom römischen Dichter Juvenal, der um 60 – 127 n. Chr. lebte. Auch wenn seine Intention noch nicht die war, die für das nun erkannte Zusammenspiel von Körper und Geist steht, so zeigt der Spruch dennoch, dass bereits von 2000 Jahren der Wert einer umfassenden Gesundheit erkannt wurde.

Zunehmend ist selbst die konservative Schulmedizin bereit, Krankheiten nicht nur rein physisch zu betrachten, sondern sie vielfach mit der Psyche in Verbindung zu bringen. Nicht zuletzt hat sich der Zusammenhang längst im Sprachgebrauch etabliert: Eine Angelegenheit ist uns auf den Magen geschlagen, etwas bereitet Kopfzerbrechen oder beugt uns den Rücken. Psychosomatischen Beschwerden wird zum Glück viel mehr Aufmerksamkeit geschenkt, als dies noch vor wenigen Jahrzehnten der Fall war. Am Arbeitsplatz zeigt sich besonders deutlich, wie Sorgen den Kopf beschäftigen und der Körper darauf reagiert. Dabei wird Osteopathie in der Medizin oft der Alternativmedizin zugeordnet, was die Frage nach einem nachvollziehbaren Standard umso wichtiger macht.

Osteopathie ist eine Heilmethode, die all das überlieferte und moderne Wissen einsetzt, um Körper und Psyche wieder in Einklang zu bringen. Sie umfasst die Psychosomatik ebenso wie eine manuelle Therapie, die beide zusammenspielen und dazu beitragen, dass das natürliche Gleichgewicht wiederhergestellt wird. Osteopathen nutzen unterschiedliche Techniken, bei denen sie mit den Händen die Beschaffenheit von Gewebe und die Spannung in Muskeln ertasten. Über sanfte Berührungen, gezielten Druck und kleine Manipulationen kann die Beweglichkeit gefördert und die Funktion einzelner Strukturen unterstützt werden. Wenn die Physiologie wieder frei arbeiten kann, stellt sich oft spürbare Entspannung ein, nicht selten auch im Wechselspiel des Nervensystems.

Wenn Stress zum Dauerzustand wird: Folgen für Körper und Psyche

Unser Alltag wird immer anspruchsvoller. Überforderung und Überlastung nehmen zu, ohne, dass der Ausstieg aus dem Hamsterrad jedem rasch gelingt. Nach einem stressigen Arbeitstag zeigen sich Folgen wie Kopfschmerzen, Nackenverspannungen oder Rückenprobleme. Am Arbeitsplatz fehlt häufig der Ausgleich, sodass Stress zum Dauerzustand werden kann. Daraus resultieren Konzentrationsschwierigkeiten und Schlafstörungen, die sich auf den neuen Tag auswirken. Wird Stress dauerhaft, sinkt die Flexibilität und aus kurzfristigen Problemen werden anhaltende Störungen.

Wer so belastet seine Arbeit wieder aufnimmt, gerät unwillkürlich in einen Kreislauf. Die körperlichen Beschwerden und die Anspannung des Nervensystems kompensieren sich. Für Betroffenen entsteht so eine anhaltende Erschöpfung, weil Gefühl und Körper permanent in Alarmbereitschaft bleiben. Mitunter kommt sogar der Faktor Angst dazu, verursacht durch das Wissen, dass man mit Rückenschmerzen und Muskelverspannungen im Nacken, dem Schulterbereich, dem Kiefer und vielleicht sogar Armen und Beinen den Anforderungen des Arbeitsalltags kaum gewachsen ist. Besteht wenig Aussicht auf Besserung, kommen nicht selten weitere physische und psychische Belastungen hinzu, wie

  • Tinnitus
  • Verdauungsprobleme
  • Sehstörungen
  • Schwindel

 

bis hin zu Depressionen, Burn-out sowie ernsthaften Herz-Kreislauf-Problemen. Hinzu kommen nicht selten Verletzungen oder ungelöste Konflikte, die das Leiden verstärken. Ein klassisches Beispiel: Das Gehirn bleibt im Grübelmodus, der Druck steigt, und der Kopf kommt kaum zur Ruhe. Bei Migräne, Tinnitus oder Schwindel lohnt sich ein genauer Blick darauf, welche Faktoren im Körper mitspielen.

Osteopathie: Gleichgewicht von Körper und Psyche

Wie aber zeigt sich bei Osteopathie die Wirkung auf die Psyche? Auch hier bietet der Sprachgebrauch einen hilfreichen Ansatzpunkt. Wir beißen die Zähne zusammen, halten die Luft an und blockieren so wertvolle Selbstheilungskräfte. Verstimmungen und Nervosität nehmen zu, wenn unbewusst natürliche Vorgänge unterbrochen sind. Aus der momentanen Fehlfunktion wird ein dauerhafter, die Psyche mitunter stark beeinträchtigender Zustand. Wenn sich Körperblockaden festsetzen, verändert sich oft der Fluss und Atmung sowie Gewebe reagieren mit Verhärtungen. Dysbalancen, Fehlstellungen oder Dysfunktionen entlang der Wirbelsäule können Beschwerden über längere Zeit antreiben.

Erfahrene Osteopathen setzen hier an: Sie beziehen sich in Diagnostik und Therapie auf ganzheitliche Aspekte. Hierbei spielt die Suche nach der Ursache von Verspannungen und Schmerzen eine wesentliche Rolle, denn nur so kann langfristig Linderung erzielt werden. Zwar können auch sie unsere psychischen Belastungen nicht ungeschehen machen, wohl aber durch gezielte Behandlung nachteilige Auswirkungen auf unsere Gesundheit reduzieren. Vorab verschaffen sich Osteopathen im direkten Kontakt ein Bild der Verfassung und achten auf Haut, Temperatur und Atmung. Dieses Handwerk folgt einem klaren Standard und gelingt am besten Schritt für Schritt, vom ersten Befund bis zur Behandlung.

Osteopathie für mehr Gleichgewicht

Osteopathie als Form eines ganzheitlichen Heilverfahrens bietet nicht nur Hilfe durch manuelle Therapie, sondern bewirkt auch positiven Einfluss auf die Psyche. Wer sich für diesen zeitgemäßen, unterstützenden und umfassenden Weg entscheidet, ist bei Hansevitalisten im doppelten Sinn des Wortes in guten Händen. Gerade die Kombination aus Behandlung und Stressreduktion kann ein wichtiger Beitrag sein, um den Alltag wieder leichter zu gestalten. Unser Team behält dabei stets den Fokus auf Ihre Bedürfnisse und das Ziel, dass Veränderungen auch im Alltag tragfähig bleiben.

Vereinbaren Sie gern einen Termin in unserer Praxis, viele Patienten empfinden bereits nach wenigen Sitzungen spürbare Erleichterung. Ihr Wissen und ein vertrauensvolles Miteinander sind es, die Hilfesuchenden eine echte Stütze und ein Benefit für die Gesundheit durch angewandte Osteopathie bieten. Weitere Informationen und Artikel finden Sie auf unserer Website im Vitalpraxis Magazin. In unseren Posts greifen wir regelmäßig Fragen auf, die Patienten im Alltag beschäftigen.

FAQ – Häufig gestellte Fragen

Worin besteht die Verbindung zwischen Muskelschmerzen und psychischer Belastung?

Sicher hat dies jeder schon einmal erlebt: Schmerzt ein Körperteil, kreisen die Gedanken ungewollt darum. Wer Muskelschmerzen hat, achtet vielfach bei jeder Bewegung darauf, er nimmt eine Schonhaltung ein, weil er Angst vor einer Zunahme der Beschwerden hat. Dass ein solch unnatürlicher und somit auch ungewohnter Bewegungsablauf sich auf die Psyche schlägt, ist meist unvermeidbar. Es entsteht Stress, der sich wiederum auf andere Organe auswirken und zu einer unguten Verbindung von Schmerz und psychischer Belastung führen kann.

Wie zeigt Osteopathie Wirkung auf die Psyche?

Die manuelle Therapie als Basis der Osteopathie setzt bei Verspannungen an, die sich auf Muskulatur und Gelenke, die Faszien, das Gewebe und innere Organe auswirken können. Dadurch trägt sie zu einer tiefen physischen Entspannung und körperlichem Wohlbefinden bei, die sich wiederum auf den psychischen Zustand positiv auswirken.

Ist Osteopathie ein Ersatz für andere Heilverfahren?

Seriöse Osteopathen weisen ausdrücklich darauf hin, dass die ganzheitliche Methode nicht jeden anderen medizinischen Bereich und erst recht nicht die Notfallmedizin ersetzen kann. Eines ist sie jedoch nahezu immer, nämlich eine sinnvolle Begleittherapie für jede Form von Heilung. Sie wird als hilfreiche Ergänzung zu Psychotherapien betrachtet, als zielgerichtete Maßnahme nach Unfällen und Operationen sowie unter anderem als Unterstützung bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen des Herz-Kreislauf-Systems oder des Stoffwechsels.

Wann zahlt die Krankenkasse einen Osteopathen?

Ob und in welcher Höhe Krankenkassen die Behandlung erstatten, klären Sie am besten vor dem Termin direkt mit Ihrer Kasse. In Deutschland kann der Verband VOD zusätzlich Orientierung geben, wenn es um einen einheitlichen Standard und qualifizierte Osteopathen geht.

Welche Blockaden können durch Osteopathie gelöst werden?

Neben der rein muskulären Verspannung spielt die Osteopathie auch bei der Blockade von Meridianen eine wichtige Rolle. Sie gilt als Auslöser von Schwindelattacken, Migräne und Durchblutungsstörungen. Hier sehen Osteopathen ebenfalls die Verbindung von Körper und Psyche, auch wenn die unterschiedlichen Gründe für diese Erkrankungen durch herkömmliche Verfahren genauer betrachtet werden sollten.

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