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Osteopathie bei Reizdarmsyndrom

Hintergrund

Das Reizdarmsyndrom ist eine komplexe, chronisch, funktionelle gastrointestinale Erkrankung, bei welcher Fallserien osteopathischer Interventionen positive Effekte zeigen.

 

Ziel

Ziel war die Klärung, welche Wirkungen osteopathische Interventionen bei Erwachsenen mit Reizdarm gegenüber Kontrollinterventionen erzielen und welche Behandlungsstrategien genutzt wurden.

 

Methode

Es erfolgte eine systematische sensitive Literaturrecherche in elektronischen medizinischen und osteopathischen Datenbanken. Eingeschlossen wurden randomisierte kontrollierte Studien zur osteopathischen Behandlung erwachsener Reizdarm-Patienten. Primäre Zielkriterien waren Lebensqualität, abdominelle Schmerzen und Reitdarmsysmptome. Als sekundäres Zielkriterium wurde der Einfluss auf psychische Komorbiditäten betrachtet.

 

Ergebnisse

Vier Studien mit einem geringen bis mittleren Verzerrungsrisiko zeigen positive und mehrheitlich signifikante kurz- und mittelfristige Effekte auf Lebensqualität, abdominelle Schmerzen und zum Teil auf die Krankheitssymptome. Ein Einfluss auf psychische Komorbiditäten wird angedeutet. Teilweise bestand aus lokalen viszeralen Mobilisationenstechniken und der Behandlung von Teilen des vegetativen Nervensystems.

 

Schlussfolgerung

Osteopathische Interventionen Verbesser die Lebensqualität, abdominelle Schmerzen und Krankheitssymptome bei Reizdarm-Syndrom.

Download
Osteopathische Behandlung des Reizdarmsyndroms - ein Review
Krüger, S. (2016): Osteoptahische Behandlung des Reizdarmsyndroms - ein Review. In: Ostmed, München Elsevier Verlag GmbH, Jg. 17, Nr. 4, S. 22-26
10.1016@S1615-90711630083-1.pdf
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